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Hier gibts Videoclips die auch bei "MyVideo" & "YouTube" eingestellt sind. Möchtet Ihr die Clips Downloaden schaut mal in der Downloadsektion vorbei, dort gibt es noch andere Clips zum runterladen.

Weiter unten folgen Videos & Infos zu der Sultan-Ahmet-Moschee, den tanzenden Derwischen und Yağlı Gűreş.

Auf der folgenden Seite habe ich Youtube Videos und Informationen zu Capoeira de Angola aus Brasilien gesammelt.

Viel Spaß damit Smiley

 

 

 

 

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Die blaue Mosche

Info zu der blauen Moschee von Wikepedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Sultan-Ahmet-Moschee)

"Die Sultan-Ahmet-Moschee (türkisch Sultanahmet Camii) in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben und bis 1616, ein Jahr vor dem Tod des Sultans, vom Schüler Sinans, Mehmet Ağa, erbaut. Sie ist heute, nach der Säkularisierung der Hagia Sophia, Istanbuls Hauptmoschee. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind. Kunsthistorisch bedeutsamer sind die Fliesen auf dem unteren Teil der Mauern und den Tribünen: Sie stammen aus der Blütezeit der Iznik-Fayencen und zeigen traditionelle Pflanzenmotive, bei denen Grün und Blautöne dominieren. Die Ausmalung des Innenraumes wurde auf Rosa geändert.

Die Moschee ist eines der wenigen islamischen Gotteshäuser der Welt mit sechs Minaretten. Nur die Hauptmoschee in Mekka hat eines mehr, das angefügt wurde, als die Sultan-Ahmet-Moschee sechs erhielt. Gemäß Hofchronisten hatte der Sultan bei der Auftragsvergabe vom Architekten verlangt, die Minarette zu vergolden. Da das aufzuwendende Blattgold aber das ihm vorgegebene Budget vollkommen überschritten hätte, "verhörte" sich Mehmet Ağa und machte aus dem türkischen Wort altın („Gold“) die Zahl altı („sechs“).

Der Gebetsraum ist mit 53 m Länge und 51 m Breite fast quadratisch. Die Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 23,5 m und ist 43 m hoch. Sie wird von vier Spitzbögen und vier flachen Zwickeln getragen, die wieder auf vier riesigen, 5 m dicken Säulen ruhen. 260 Fenster erhellen den Innenraum. Die bunten Glasscheiben sind moderne Nachbildungen der ursprünglichen aus dem 17. Jahrhundert.

Moschee und Hof waren von einer Mauer umgeben. Davon existiert nur mehr der Nordteil. Sie trennt die Moschee von den anderen Gebäuden der Külliye ab, die es heute noch gibt. In der angrenzenden Türbe, die für die Besucher geöffnet ist, ruhen Ahmet I., seine Frau und drei seiner Söhne, Osman II. (1618-1622), Murat IV. und Prinz Beyazıt.

Im oberen Teil des Hofeingangs auf der Westseite befindet sich eine schwere Eisenkette. Diese diente dazu, dass der Sultan, der den Hof zu Pferde betrat, an dieser Stelle seinen Kopf neigen musste, wenn er nicht an die Kette stoßen wollte. Dies diente als ein symbolischer Akt, damit der Sultan nicht erhobenen Hauptes, also in der Pose vollen Stolzes, die Moschee betreten konnte."

 

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Die tanzenden Derwische

 

Whirling Dervishes perform at the Sirkeci train station in Istanbul. These practitioners of an obscure form of Islamic religion/mysticism spin to attain a trance-like state that intheory brings them closer to God. It's beautiful to watch -- and dancers, notice the slow port-de-bras they use when twirling!

Infos zu den tanzenden Derwischen von Wikepedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mevlevi)

Die Mevlevi-Tariqa (Mevlevi-Derwisch-Orden) ist eine der bekanntesten Tariqas, ihre Entstehung geht auf den persischen Mystiker (Sufi) Dschalal ad-Din Rumi (* 1207; † 1273) zurück, der lange Zeit in Konya (heutige Türkei), dem Ursprungsort des Ordens, lebte.

Dhikr

Die Anhänger des Mevlevi-Ordens werden auch die drehenden Derwische genannt, weil ihr Dhikr (Sama; türkisch Sema) oberflächlich gesehen darin besteht, durch kreisende Bewegungen in Ekstase zu geraten. Für einen außenstehenden Betrachter erscheint diese Zeremonie wie eine schöne Aufführung, die einem Ballett sehr ähnlich ist. Für die Mevlevis handelt es sich aber dabei, wie bei jedem Dhikr, um eine Form des Gebets, in der man die Möglichkeit hat, sich der Welt komplett zu verschließen und Gott näher zu kommen. Viele Arten der Symbolik ist für Außenstehende nicht erkennbar. Am Anfang eines "Tanzes" steht der Sheikh auf einem roten Fell (Post), das den Mittelpunkt der Welt darstellt. Die Tänzer tragen einen schwarzen Umhang über dem weißen Gewand. Der Umhang symbolisiert das Grab und der Hut (Sikke) den Grabstein. Nach der Segnung durch den Sheikh und somit der Auferstehung aus dem Grab legen sie das Grabtuch ab und beginnen zum Klang der Ney sich zu drehen. Die rechte Handfläche zeigt nach oben um den Segen Gottes zu empfangen, die linke Handfläche zeigt nach unten um den Segen in dieser Welt zu verteilen. Der Mevlevi-Dhikr wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

Geschichte

Heute gilt die Stadt Konya als der Ursprungsort dieses Sufi-Ordens, auch in Afyon nahe Konya waren Mevlevis. Davon zeugen auch einige Gräber hochrangiger Angehöriger des Ordens.

Die Teilnahme von Frauen an der Mukabele, dem „Sema-Ritual“, ist eine Erscheinung des 20. Jahrhunderts. Einzig im 16. Jahrhundert übernahm Günesch Hanim nach dem Tod ihres Vaters, des bisherigen Vorstehers der Asitane in Afyonkarahisar, in einem „Husarenstreich“ das Amt des Postnischin, während sich die Derwische noch über die Nachfolge uneins waren. Sie wurde später in ihrem Amt durch den Makam Tschelebî in Konya bestätigt. Dies war jedoch ein einmaliges Ereignis und fand keine Nachahmer.

Der Hinweis, dass Rumi selbst nie das Interesse daran gehabt haben soll, eine große Anzahl an Derwischen zu leiten oder einen Orden zu organisieren ist insofern richtig, als das er selbst Scheich der von Nedschmeddîn Kubrâ gegründeten Kübreviyye Tariqa war. So war er in die sufische Tradition eingebunden. Erst unter seinen Sohn Sultan Weled (1284 – 1312) wurde die Mevlevî Tariqa als furu, d.h. Nebenlinie der Kubreviyye Tariqa begründet.

Die Bezeichnung Mevlevî leitet sich nicht vom Wort „Mevlânâ“ ab, sondern stammt von Rumi selbst, der gesagt haben soll - „Biz Mevleviyiz“ in der Bedeutung von - „Wir sind die, die zu Gott (Mevlâ oder Maulâ) gehörenden“. Erst im Laufe der folgenden Jahrzehnte gewann die Bezeichnung Mevlevî eine größere Bedeutung und wurde zur Zeit von Rumis Sohn Sultan Weled zur Bezeichnung für die Tariqa. Ein weiterer Hinweis für den Ursprung der Tariqa findet sich in der Tatsache, daß der von den Mevlevis gelesene „Große“ und „Kleine“ Evrâd, eine Sammlung von Gebets- und Korantexten, die regelmäßig von den Derwischen gelesen wird, aus der Kubraviyya-Tradition stammt.

Zu der Zeit von Shamsuddin Amir Alim († 1395), dem Sohn und Nachfolger von Ulu Arif Çelebi, hat sich die Mevlevi-Tariqa schon über die Grenzen Anatoliens hinaus verbreitet.

Als am 2. September 1925 Mustafa Kemâl Pascha (genannt Atatürk), der Gründer der Türkischen Republik, sämtliche religiösen Aktivitäten durch Beschluss der großen Türkischen Nationalversammlung (Türk Büyük Millî Meclisi) verbieten lässt, sind davon auch die Rituale der Mevlevi-Derwische betroffen. Seit 1954 darf der Sama anlässlich des Jahrestages von Rumis Tod am 17. Dezember wieder vollzogen werden, allerdings nicht im Mutterhaus der Tariqa, sondern in einer Sporthalle.

Kirkpinar

Informationen zum türkischen Ölringen (Kirkpinar) von Wikepedia:

Kirkpinar ist ein Turnierort in dem die alte türkische Nationalsportart Yağlı Gűreş, die mit dem heutigen Ringen zu vergleichen ist ausgeübt wird. Das erste Kirkpinar-Turnier wurde 1357 in Rumelien/Osmanisches Reich ausgetragen, damit ist Yagli Güres eine der ältesten Kampfsportarten der Welt.

Die typische Kampfkleidung sind spezielle Lederhosen (Kispet). Zudem werden die Kämpfer von Kopf bis Fuß mit Olivenöl eingeölt, was das Einsetzen von Hebeln und Griffen sehr erschwert. Gekämpft wird nur im Freien. Es gibt zwei Möglichkeiten, die zum Sieg führen: Entweder man schafft es, die Schultern des Gegners auf den Boden zu drücken (Schultersieg), oder man lädt den Gegner auf und geht drei Schritte weit.

Yagli Güres gilt als der schwerste und komplizierteste Bodenkampfsport. Als türkische Kirkpinar-Ringer 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom für die Türkei antraten, gewannen sie fast alle Medaillen im Bereich Ringen, und brachten dadurch die Türkei auf den sechsten Platz des Medaillenspiegels (dies waren die erfolgreichsten Olympischen Spiele für die Türkei).

Das Kirkpinar-Turnier wird nach wie vor in Edirne veranstaltet, einer Provinzhauptstadt etwa 220 km westlich von Istanbul. 2004 wurde sogar die erste deutsche Kirkpinar-Meisterschaft in Frankfurt am Main ausgetragen, 2002 die erste niederländische in Den Haag.


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Prima Artikel zu Yağlı Gűreş
Die Ölringer von Kirkpinar

 

Links zum Thema Yağlı Gűreş
www.Kirkpinar.com
http://www.kirkpinar.jp/ 
http://www.guresdosyasi.com/yagli.html 
Turkish Wrestling Home Page 

 

Infos zu Kirkpinar

Infos zu Kirkpinar
vom
Kultur und Tourismus Minesterium der Türkei

Geschichte von Kirkpinar

Über die Entstehung der historischen Kirkpinar Ringkämpfe, die seit 633 veranstaltet werden und deren 641. dieses Jahr stattfinden, gibt es verschiedene Geschichten zu erzählen. Eine dieser Geschichten ist folgende:

Während sich Orhan Gazi im Jahre 1346 auf Feldzügen befand, um Thrazien zu erobern, drang sein Bruder Süleyman Pascha mit 40 Soldaten in den Domuzhisar der Byzantiner ein und eroberte diese Zitadelle. Nachdem er auch die anderen Zitadellen eroberte, machte die aus 40 Soldaten bestehende Einheit in Samona (heutiges Griechenland) eine Pause. Die Soldaten begannen hier zu ringen. Bei den stundenlangen Ringkämpfen konnten zwei Geschwister Namens Ali und Selim sich nicht gegenseitig besiegen.


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Sultan Osman Gazi

An einem Hidrellez Tag (6. Mai, Sommeranfang) fingen die beiden Brüder auf der Wiese im Dorf Ahiköy Nahe Edirne wieder an zu ringen. Der Kampf dauerte den ganzen Tag, doch beide waren so gut, dass keiner von ihnen den Sieg für sich entscheiden konnte. Sie setzten ihren Kampf auch in der Nacht bei Kerzen- und Laternenlicht fort, doch er endete mit dem Tod Beider weil ihnen vor Müdigkeit der Atem wegblieb.

Ihre Freunde setzten sie unter einem Feigenbaum bei und verließen diesen Ort. Als sie nach vielen Jahren zurückkamen, sahen sie dort, wo die beiden Ringer begraben wurden, vierzig kleine Wasserquellen aus der Erde sprudeln. Das Volk nannte diesen Ort zum Gedenken an die beiden Brüder "Kirkpinar" (40 Quellen).

Die Wiese innerhalb des Weidelandes des Dorfes Samona in Griechenland ist das eigentliche Kirkpinar. Während der Balkankriege und Ende des Ersten Weltkrieges wurden die Kirkpinar Ringkämpfe in einem "Virantekke" genannten Gebiet zwischen Edirne und der Mustafapasa Straße veranstaltet.
Ab 1924, nach der Gründung der Republik, fanden die Ringkämpfe in der Ortschaft Sarayiçi von Edirne statt.

Die Kirkpinar Ringkämpfe wurden bis 1928 von Agas, Aga heißt soviel wie Landsherren oder Großgrundbesitzer, organisiert. Sie übernahmen die Kosten der Gäste und besorgten die Preise. Die wirtschaftlichen Krisen im Lande führten jedoch dazu, dass niemand mehr freiwillig Aga (Aga) bei den Kämpfen sein wollte. Der türkische rote Halbmond (Kizilay; ähnlich dem Roten Kreuz) und der Kinderschutzverein (Çocuk Koruma Dernegi) übernahmen danach die Organisation der Festspiele.

Ab 1946 begann die Stadtverwaltung von Edirne die historischen Kirkpinar Ringkämpfe zu veranstalten. Auch in diesem Jahr zählen die Kirkpinar Ringkämpfe durch Engagement des Bürgermeisters Tasin Sipka zu den Angeboten der Stadtverwaltung.

Osman Aynur kirkpinar final wrestling 2006 Edirne Turkey

 

 

Varzesh-e Pahlavani (Iran)

Eine ähnlich traditionelle Sportart wie das türkische Yagli güres, ist das im Iran noch heute ausgeübte Varzesh-e Pahlavani.
Dies ist eine 2000 Jahre alte Kampfkunst. Hier wird, unter anderem, mit schweren Keulen trainierte, oder mit eisernen Bögen. Das sollte die Sportler auf den Kriegsfall vorbereiten.
Varzesh-e Pahlavani ist nicht nur eine Sportart in der der Körper geschult wird, sondern bei Varzesh-e Pahlavani werden auch geistige und religiöse Werte vermittelt. Das Training findet in Begleitung von Gesängen und Musik statt, ähnlich wie beim Yagli güres, besitzen die iranischen Sportler ein besonderes Ansehen in der Befölkerung.

Infos zu Varzesh-e pahlavani
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Varzesh-e pahlavani kurz auch Pahlavani, ist eine ursprünglich persische Kampfkunst. Ausgeübt wird sie traditionellerweise in einem sog. Zoorkhaneh oder Haus der Stärke, die Trainierenden stehen sich in einem großen achteckigen Raum (Oktagon) gegenüber, trainiert wird meist zu Musikbegleitung in der Gruppe und in ritualisierter Form. Die Übungen dienten ursprünglich der Körperertüchtigung als Vorbereitung auf Kampfsituationen.

 

Varzesh-e pahlavani Links