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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009
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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009

20. Februar 2009 (8.Woche)

Hier werde ich so eine Art Tagebuch anlegen, in dem ich die Verbindung von Hint Horoz x Galinha Negro dokumentieren möchte. Der Hinthoroz Hahn (eigene Linie) ist BR 2007 und die Brasilhenne (Brasilzucht eines Kämpferfreundes) ist von Mitte 2008. Die Henne ist meiner Ansicht nach noch etwas zu jung, aber da ich unbedingt dieses Jahr von ihr Nachzucht haben und nicht abwarten möchte bis sie ihre zweite Legeperiode im Sommer hat, möchte ich schon Eier ihrer ersten Eiablage zur Brut benützen.


Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009

Die Brasilhenne hat am 11. Januar ihr erstes Ei gelegt (Controling egg for hatching - Bruteikontrolle per Video) und die kommenden Eier von ihr werden sorgfältig in der kühlen Abstellkammer gelagert. Die Eier werden pro Tag zweimal gedreht, damit die Eihaut nicht an der Schale kleben bleibt. Obwohl die Henne schon von Anfang an Brutnestverhalten zeigt (sie sortiert Strohhalme in ihrem Legenest) werde ich voraussichtlich eine der momentan legenden Hinthennen zur Brut benützen. Diese legen seit ca. zwei Wochen und werden voraussichtlich in 1-2 Wochen brütig werden. Da wir noch Nachttemperaturen um die -10°C haben, kann ich leider noch keine Eier zur Brutanimation in den Nestern belassen, diese würden ansonsten von den Minustemperaturen zerplatzen.

Anfangs war ich mir noch nicht sicher ob die Eier der Galinha Negro befruchtet sein würden, da ich noch keinen Tretakt vom Hahn bei ihr beobachten konnte. Mit einem der ersten Eier habe ich im Flächenbrüter eine 3 tägige Probebrut gemacht, Fazit war, das die Eier wohl befruchtet sind. Das Zuchtjahr 2009 hat nun begonnen.

Da bei uns noch Schnee liegt und die Hühner noch keine Möglichkeiten besitzen im Garten ihren Speiseplan mit Kleingetier und Grünzeug zu vervollständigen, wird darauf geachtet die Tiere mit allen Vitaminen und Mineralien zu versorgen um ein Optimum an Bruteierqualität zu erhalten.


Ein paar Fakten zum Thema Fortpflanzung beim Haushuhn [Engelmann, C.]


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Samstag 21. Februar 2009

Die fürs brüten vorgesehene Henne (Bild1) scheint schon brütig zu werden, nun hat sie heute ein paar Ersatzeier untergelegt bekommen, die nach dem umsetzen gegen die richtigen Bruteier ausgetauscht werden. Das Nest fürs brüten wurde schon soweit hergerichtet (Bild2) und kann dann bei Bedarf mitsamt der Hennen in den für sie hergerichteten Gluckenstall (Bild3) umgesetzt werden. Kaum war das Nest wieder an seinem Platz, sucht die Henne wieder das Nest auf (Bild4).


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Henne Bild1

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Bild2

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Bild3

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Bild4

 

 

Dienstag 24. Februar 2009

Nachfolgend noch ein paar interessante Fakten zur Befruchtung von Armin Six aus dem Buch "Brut und Aufzucht unserer Hühner".

Oben angegebenes Buch ist unbedingt jedem zu empfehlen, der sich mit der Brut und Aufzucht seiner Hühner zu beschäftigen beginnt. Eine Investition die sich auf jeden Fall lohnt.

Die Hinthenne die brüten soll habe ich noch nicht umgesetzt da ich noch auf Bruteier einer anderer Rasse warte. Diese kommen dann zeitgleich, mit dem unterlegen der Bruteier unter die brütende Henne, in den Flächenbrüter. Sind die Küken dann im Flächenbrüter geschlüpft, kommen diese zu den restlichen geschlüpften Küken der Glucke.
Die ersten Tage der Brut hat die brütende Henne erst dann das Nest verlassen um abzukoten, wenn die anderen Hennen morgends schon 1-2 Stunden aus dem Stall waren. War sie dann vom Nest, haben dann meist die anderen legenden Hennen ihr Nest in Beschlag genommen, so das dann die Glucke nicht mehr auf ihre Eier konnte. Mit der Zeit hat sie aber dazugelernt (das nenne ich jetzt mal einfach so) und ist auch sofort vom Nest wenn die anderen Hennen morgends den Stall verlassen haben. Wenn dann die anderen Hennen mit der Eiablage beginnen wollten, war die Glucke schon wieder fertig mit Nahrung aufzunehmen und abzukoten und saß wieder auf ihren Bruteiern, so das die anderen Hennen auf die übrigen Legenester ausweichen mußten. Aller Anschein nach, animiert das vorhandensein mehrerer Eier in einem Legenest, die restlichen Hennen ihr Eier gerade in dieses Nest dazuzulegen.
Eine andere Beobachtung bei der brasilianischen Henne war folgende, das wenn alle Legenester schon mit anderen Hennen belegt war, sie erst eine Zeitlang aufgeregt nach einem freien Nest suchte und teilweise laut schimpfte, später sich dann aber an einem der belegten Legenester niederlies und in eine Art bewegungslose Starre verfiel bis eines der Nester frei wurde. Konnte sie es dann nicht mehr aushalten, schlüpfte sie kurzerhand in eines der besetzten Nester (trotz hackender Henne) und legte innerhalb 1-2 Minuten ihr Ei dazu.

Mittwoch 25. Februar 2009

Heute Nacht habe ich die brütende Henne mitsamt ihrem Legenest und dem vorläufigen Gelege in den Gluckenstall verfrachtet. Heute morgen hat sie das Nest auch wieder aufgesucht, nachdem sie gefressen und ausgiebig getrunken hat. Alles läuft nach Plan...


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Freitag 27. Freitag 2009

Die Eier sind angekommen (ein fettes Danke Norbert Smiley) und nach einer Ruhezeit sind folgende Eier der Henne untergelegt worden und in den Flächenbrüter gewandert (der schon einen Tag vorlauf hatte).

Henne
5 Hint x Brasil
3 Irani pur

Flächebrüter
4 Brasil x Irani
1 Irani pur
3 Hint x Irani

Nach dem unterlegen der richtigen Bruteier hat die Henne ohne zu zögern wieder ihr Brutnest aufgesucht. Meinentwegen könnten die 21Tage Brutzeit morgen schon zu Ende sein....


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Dienstag 3. März 2009  (4.Bruttag, Glucke1)

Gestern Abend die Bruteier im Flächenbrüter geschiert (durchleuchtet), Ergebniss: Alle 8 Eier sind befruchtet. War ja auch nicht anders zu erwarten. Seit gestern (3.Tag) werden die Bruteier nun 2x pro Tag gewendet und einmal dabei für ca. 10 Minuten gut gelüftet. So findet der notwendige Sauerstoffaustausch statt.

Freitag 6. März 2009  (7.Bruttag, Glucke1)

Katastrophe!!! Gestern früh wurden bei uns die Stromzähler ausgetauscht und danach die Sicherungen nicht mehr reingeschraubt, als ich abends gekommen bin war der Strom weg, der Flächenbrüter eiskalt und ausgekühlt. Hab noch 3 Bruteier der Glucke untergeschoben, aber ich denke die Brut aus dem Flächenbrüter kann ich abschreiben.

Samstag 7. März 2009  (8.Bruttag, Glucke1)

Gestern fast 5cm Schnee, heute ein sonniger Tag, fast schon richtiges Aprilwetter. Gestern und heute habe ich die Glucke vom Nest genommen damit sie ausreichend frisst und sich bewegt. Momentan kommt sie nicht mehr jeden Tag vom Nest um zu fressen und abzukoten, also helfe ich etwas nach, damit sie nicht zu viel an Gewicht verliert. Eigentlich denke ich das dieses Vorgehen nicht nötig ist, aber da ich unter der Woche jetzt tagsüber nicht zuhause bin, kann das ja auch nicht schaden.

Dienstag 10. März 2009  (11.Bruttag, Glucke1)

Gestern abend noch die Eier der Glucke geschiert. Eines der Eier aus dem Brüter fehlte total, eins hatte die Glucke neben sich geschoben. Ich nehme an das sie das eine Ei gefressen hat und das evtl das neben ihr liegende Ei nicht mehr in Ordnung war. Die Tage werde ich nochmal die Eier in aller Ruhe schieren und evtl das letzte verbliebende Ei (das aus dem Flächenbrüter) aus dem Brutnest entfernen.

Freitag  13. März 2009  (14.Bruttag, Glucke1)

Neulich beim schieren der Bruteier habe ich festgestellt das bei zwei Eiern der Hint x Brasil Verbindung die Embryonen abgestorben sind. Während die restlichen Eier beim durchleuchten schön dunkel sind, waren bei den 2 betreffenden Eiern festzustellen, das sie teilweise noch sehr hell waren, bzw. der dunkle Kern sich nicht weiterentwickelt hat. Ein öffnen der Eier bestätigte mein Verdacht. Im Vergleich zu den Bildern aus Armins Six Buches „Brut und Aufzucht unserer Hühnern“ müsste das Absterben so um den 6-7 Tag erfolgt sein. Von den 4 Mixeiern war eines nicht befruchtet, eines scheint sich bisher normal zu entwickeln, und die 2 abgestorbene Eier. So etwas hatte ich bisher noch nie, also werde ich die Tage mal Rechergieren um etwas Ursachenforschung zu betreiben.

 

Ursachen vom Absterben der Embryonen in Bruteiern

Montag 16. März 2009  (17.Bruttag, Glucke1)

Die letzten Tage bin ich dazugekommen Ursachenforschung im Internet zu betreibent.

Unter anderem habe ich in einem Pdf von Michael von Lüttwitz (Titel: Embryonaler Sterblichkeit vorbeugen!) prima Infos gefunden. Er schreibt unter anderem:
[Es stellte sich heraus, dass die embryonale Sterblichkeit während des Brutvorgangs keine Erscheinung ist, die gleichermaßen verteilt über den gesamten Zeitraum der Brut vorkommt. Während der 21-tägigen Bebrütung eines Hühnereies häufen sich die Absterberaten während des ersten und letzten Drittels. Im zweiten Drittel kommt es zu keiner Häufung.]

Diese Tatsache trifft bisher auf die Sterblichkeit der zwei Eier zu, obwohl mir schon klar ist, das bei nur zwei Eiern kaum von einem Vergleich ausgegangen werden kann, egal aus welchem Grund die Eier jetzt abgestorben sind.

Eine Sterblichkeit der Embryonen könnte folgende Ursachen haben:

1. Inzuchtdepression
2. Krankheit der Henne
3. Zu hohes Alter der Henne
4. Vitaminmangel
5. Schadstoffe in der Nahrung der Henne
6. Infektion durch eine Pullorum-Infektion (Der Erreger dieser Krankheit ist Salmonella gallinarum pullorum. Der Erreger kann vom Eierstock der Henne über die Bruteier auf die Küken übertragen werden.)
7. Infektion der Henne durch Staphylokokkose (Erreger Staphylokokkus aureus, ein unspezialisierter Auslöser von schwerer Wundinfektionen bei allen Tierarten und dem Menschen)
8. Infektiöse Bronchitis der Hühner (http://www.vu-wien.ac.at/i123/SPEZVIR/IB1.html)
9. Schlechte Haltung der Zuchttiere (Lichtmangel, Parasitengeschwächte Tiere, mangelndes Licht, schlechte Ernährung, etc.)
10. Falsch behandelte und gelagerte Bruteier
Kompendium der Geflügelkrankheiten nicht unter 12C
Brut und Aufzucht unserer Hühnern (8-12, max 15C)
11. Zu alte Bruteier
12. Falsche Bruttemperatur
13. Genetische Veranlagung der Henne für eine Brutmordalität
14. Unverträglichkeit der zwei Linien, zustande kommen von genetischen Lethalfaktoren

15.  Michael von Lüttwitz schreibt noch zu den Einwirkungen des Mondes auf die Brut:
[Direkte Umweltbedingungen sind zum Beispiel der Einfluss des Mondes auf die Embryonalentwicklung. Das Ei besteht zum Großteil aus Wasser, wenngleich in gebundener Form. Damit übt der Mond Einfluss auf das sich entwickelnde Leben aus. Es ist vorteilhaft, wenn die Brut derart ausgerichtet ist, dass der Schlupf bei zunehmendem Mond, am besten bei Vollmond stattfindet. Auf einen Schlupf bei abnehmendem Mond sollte man – sofern es machbar ist – verzichten.]

Die meisten Faktoren sind in meinem Fall auszuschließen.

1. Inzuchtdepression (Tiere sind in keiner Weise Verwandt)
2. Krankheit der Henne (Tier ist gesund, sehr aktiv und zeigt normalen Kot)
3. Zu hohes Alter der Henne (Henne ist keine 9 Monate alt)
4. Vitaminmangel (Ausreichend Vitaminangaben durchs Trinkwasser)
5. Schadstoffe in der Nahrung der Henne (Könne evtl in Betracht kommen, da sich unter einem Teil des Gartens noch Abrissreste einer Fabrik aus dem 2.WK befinden)
6. Infektion durch eine Pullorum-Infektion (Tier ist gesund, sehr aktiv und zeigt normalen Kot)
7. Infektion der Henne durch Staphylokokkose (Tier ist gesund, sehr aktiv und zeigt normalen Kot)
8. Infektiöse Bronchitis der Hühner (Tier ist gesund, sehr aktiv und zeigt normalen Kot)
9. Schlechte Haltung der Zuchttiere (Freilandhaltung)
10. Falsch behandelte und gelagerte Bruteier (Nicht ganz auszuschließen, da Abstellkammer sehr kalt war))
11. Zu alte Bruteier (Die Bruteier waren max 9Tage alt)
12. Falsche Bruttemperatur (Naturbrut)
13. Genetische Veranlagung der Henne für eine Brutmordalität (Ob dies der Fall ist wird sich bei den nächsten Bruteier dieser Henne herausstellen)
14. Unverträglichkeit der zwei Linien (Da sehr selten, glaube ich nicht unbedingt das dies der Auslöser sein könnte)


Gestern fragte mich ein befreundeter Kampfhuhnzüchter, ob diese Henne durch enormes Fressverhalten aufgefallen ist. Er hatte einmal eine Henne die durch ein enormes Fressverhalten aufgefallen ist und deren nachfolgenden Bruteier schlechte Schlupfquoten aufwiesen. Er meinte, dies würde besser wenn die Hühner wieder die Möglichkeit hätten, sich mit Grünzeug voll stopfen können und so weniger Energiereiches Futter zu sich nehmen. 
So ganz von der Hand zu weisen ist dieser Aspekt nicht, da gerade diese Henne alles in sich reinschlingt wenn es ans füttern geht.

Fazit: Ich nehme an das die Henne zum Zeitpunkt Ihrer Eiablage warscheinlich noch zu jung war und zusätzlich noch zu viel energiereiches Futter zu sich genommen hat. An Punkt 13 und 14 glaube, oder hoffe ich weniger. Evtl. kommt auch Punkt 10 in Frage, zum Zeitpunkt der gelagerten Bruteier herrschten Aussentemperaturen von fast 15°C minus und in der Abstellkammer war es sehr kalt.

 

Quellenangabe und interessante Links:

- Armins Six: Brut und Aufzucht unserer Hühnern
- Otfried Siegmann: Kompendium der Geflügelkrankheiten

- Michael von Lüttwitz: Embryonaler Sterblichkeit vorbeugen!
http://www.vhgw.de/fachinformationen/embryonalsterblichkeit_lq.pdf

- Eiterkrankheit – Staphylokokkose
http://www.chevita.com/de/tauben/behandlungsplan/information-bakterielleinfektionen.php
http://www.rassegefluegel-bayern.de/pages/zuchtwartebriefe_neues_layout/zuchtwartebrief_2009_01.pdf


Sonstiger nteressanter Link

Vom Ei zum Küken: Dokumentation der Embryonalentwicklung des Huhns sowie Experimente zum Fressverhalten von Küken
http://www.kunstbrut.net/Fachbeitraege/Facharbeit_Inka/Facharbeit%20im%20Fach%20Biologie.pdf 

 

18. März 2009  (19.Bruttag, Glucke1)

In 3 Tagen ist Schlupf bei der ersten Glucke, heute wird nochmal alles hergerichtet für die Küken und einen kleinen Sack Kükenfutter gekauft. Ich freue mich aufs Wochenende und auf den neuen Hühnernachwuchs. Selbst nach einigen Jahren Hühnerhaltung, ist es immer wieder etwas besonderes wenn sich im Frühjahr die ersten Küken ankündigen. Seit vorgestern haben 2 meiner ältesten Hinthennen angefangen zu legen, von dennen werde ich dieses Jahr eine kleine Anzahl an Nachzucht ziehen um mir ihre Genreserven zu sichern. Sollte bis dahin die Brasilhenne wieder anfangen zu legen, werde ich von ihr ein paar Eier im Flächenbrüter zum Schlupf bringen und der kommenden Hint Horoz Glucke unterschieben. Dann wird sich herausstellen ob die Schlupfrate besser ist als beim ersten Versuch.

20. März 2009 (21.Bruttag, Glucke1)

7:06 Uhr, vorhin kurz bei der Glucke reingeschaut, es war ein zwitschern zu hören und ein kleine gelbes Küken ist schnell wieder unter der Glucke verschwunden. Heute Mittag werde ich mal genauer schauen wieviel Küken geschlüpft sind.

 

21. März 2009 (Glucke1, Küken 2 Tage alt)

5 gesunde Küken sind geschlüpft, 1 Hint x Brasil und 4 pure Iranische Asil Küken.


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29. März 2009  (Glucke2)

Gestern die ersten Anzeichen das eine (Die Henne im unteren Nest) der gewünschten Hint Horoz Hennen brütig ist. Diese wird jetzt noch aus Zeitgründen meinerseits, bei den anderen im Stall belassen und dann mitsamt Nest in den für sie hergerichteten Stall umgestzt, wo sie ihr Gelege ausbrüten soll.


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3. April 2009 (Glucke2)

Vorgestern die 2. Glucke in den anderen Stall gesetzt, am nächsten Tag die richtigen Bruteier unter die Glucke gelegt. Nun könnten die nächsten 21 Tage schon morgen vorbei sein Smiley
Nach dem umsetzen der Glucke gilt es die gluckenden und nicht mehr legenden Hennen abzuglucken, die besetzen die nun leeren Nester und machen jedes Mal ein Geschrei als würde ich sie meucheln :) wenn ich in den Stall komme. Besonders die junge Brasilhenne kann das sehr gut, die Nachbarn fragen mich schon was ich mit meinen Tieren mache, das die derart schreien...


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Hint Glucke

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Brasilhenne

12. April 2008  (Glucke2)

Der Glucke geht es hervorragend. Vor ca. 3 Tagen hat sie eines der Eier gefressen, nach dem restlichen Eigelb das an den restlichen Eier klebte, war dieses Ei wohl nicht befruchtet. Wäre es befruchtet  gewesen wäre das restliche Eigelb nicht mehr so gelb, bzw. hätte blutiger (und nach ca. 7 Bruttagen) sein müssen.

23. April 2008  (Glucke2)

Kleinere Katastrophe :( Von den 7 restlichen Bruteiern sind gestern alle geschlüpft, aber die Glucke hatte alle bis auf 3 Küken getötet und teilweise aufgefressen. Wenn ich das anhand der restlichen (beschrifteten) Schalen richtig deuten kann, hat sie ausschließlich die Küken von der anderen Henne gefressen und von den zweien ihrer eigenen Eier, sind alle noch da.
Da die Glucke ansonsten sehr erfahren und zuverläßig ist, nehme ich mal an, das die Glucke nicht ohne Grund die Küken gemeuchelt hat. Wie auch immer, ein sehr deprimierendes Ergebniss. Zumal gerade alle reine Hinthennen glucken oder Momentan nicht legen.

28. April 2008  (Glucke2)

Die Bilder der Hinthoroz Küken von Glucke 2 gibt es zukünftig bei Hint Horoz 2009. Gestern aufs neue eine weitere Glucke zum brüten gesetzt, zum Glück hat eine der Kämpferhennen aus einem anderen Stamm nochmal Eier gelegt, ausserdem noch Eier einer anderen Henne mit untergelegt.

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11. Mai 2008  (Glucke3)

Gestern die Eier der 3. Glucke geschiert. Es sind alle Bruteier befruchtet und gleichmäßig entwickelt. In einer Woche ist Schlupf und ich bin auf das Ergebniss gespannt. Vor 2 Jahren hatte ich einen anderen Hahn auf die Henne (von der ich Bruteier der brütigen Henne untergelgt habe) gesetzt, das sind richtige Kracher geworden.

20. Mai 2008  (Glucke3)

Am Montag 18. Mai sind aus allen Eiern gesunde Küken geschlüpft. Aussagekräftige Bilder sind noch keine gemacht, da die Glucke jedes Mal einen Angriff startet wenn sie den Fotoapperat erblickt. Da dies ohne Rücksicht auf ihre Küken geschieht, lasse ich das fotografieren erst mal bleiben um nicht die Küken zu gefährden.

 

24. Mai 2009  (Glucke3)

Zwei der Küken sind auffällig kräftig und fallen etwas aus dem Rahmen, evtl bekommen sie die Schwere ihres Opas. Dieser war sehr massig und war für meine Verhältnisse ziemlich schwer.

Kampfhuhn Küken ca. 7 Tage alt


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Kampfhuhn Küken 11 Tage alt


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Kampfhuhnküken ca. 4Wochen alt


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Sonntag, 12. Juli 2009

Die Kampfhuhnküken sind jetzt ca. 7 Wochen alt und entwickeln sich prächtig, die Körperpropertionen nehmen Form an.


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Kampfhuhn Küken 21.Juli 2009


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8.August 2009

Die Kampfhuhnküken werden wahre Muskelpakete, schön anzusehen :)


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16. August 2009

Die Kampfhuhnnachzucht ist jetzt knapp 12 Wochen alt.


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Sonntag, 23. August 2009

Gestern einen Teil meiner Nachzucht verkauft...


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27. August 2009

Bilder der letzten Woche


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4. September 2009

Die 2 verbliebenen Kampfhuhnmixe kommen allmählich ins Flegelalter, immer wieder kommt es zu kleinen Kräftemessen die aber unblutig enden. Da schon ein Teil der diesjährigen Nachzucht verkauft ist, sind die zwei Mixe die letzten Junghähne in der Herde. Wenn die Junghähnchen sich balgen ist manchmal der Althahn ausser Sichtweite und kann dann nicht mehr dazwischengehn. Sind die Junghähnchen etwas älter werde ich evtl. ein Teil des Garten abgrenzen damit sich die Gruppe räumlich nicht mehr so auseinanderzieht und der Althahn bei Streitigkeiten immer in Sichtweite ist.


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20.September 2009

Nichts neues, nur ein paar Bilder...


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26.September 2009

Einer (der vordere auf dem unteren Bild) der jungen Türkischen Kämpfer (ca. 17Wochen alt)wird ein frühreifes Bürschchen, innerhalb 2-3 Tagen legt er auf einmal Imponiergehabe an den Tag wenn ich in den Garten komme. Er läßt die die Flügel hängen und zeigt leichte Andeutungen von "Kratzefuß". Bei seinem Bruder, der in der Rangfolge über über ihm steht, ist diesbezüglich noch gar nichts festzustellen. Offensichtlich wird dieser aber auch etwas schwerer und größer. Das deckt sich aber auch mit den Erfahrungen bei meinen Kämpfern, je schwerer die Tiere später werden, um so länger brauch die Entwicklung der einzelnen Tiere.


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Turkish Fighters

12. Oktober 2009

Ein paar Bilder von gestern...


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25. Oktober 2009

Mal wieder ein paar Fotos von gestern...

 


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1. November 2009


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Türkischer Kämpfer

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Asil

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Asil

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Mixhenne

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Mixhenne

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Junghahn

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Junghahn

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Junghahn

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Junghahn

6. November 2009

Zwei sehr verschiedene Brüder. Der dunkle Junghahn fühlt sich schon sehr fest und kompakt an. Zeigt Hängeflügel, kräht schon (hört sich eher so an als würde man ihn mit der Schaufel erschlagen Smiley ) und ist einfach schon ein Schritt weiter in der Entwicklung. Der andere Junghahn fühlt sich noch sehr weich an und zeigt noch keinerlei Anzeichen erwachsen zu werden. Leider müssen sie bald verkauft werden :(


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27. November 2009

Ein neuer Junghahn ist bei der einen Hinthoroz Herde dazugekommen, die Brasilhenne hegte eine gewisse Abneigung gegen den Junghahn, selbst zum schlafen sucht sie nicht mehr die gemeinsamme Sitzstangen auf und verbringt die Nacht etwas abseits. Nun hat sie sich gegen den Junghahn gestellt, wollte ihn dominieren und lieferte sich einen erbitterten Kampf mit ihm. Ich mußte die Henne später ärztlich versorgen und separieren. Auch der Junghahn sah ziemlich verbeult aus, wollte aber nicht aufhören so das ich die zwei trennen mußte. Solche Hennen bringen in der Regel erstklassige Nachzucht hervor, aber leider ist es für den Züchter nicht so einfach mehrere dominante Hennen in einer Gruppe zu halten. Verschiebt sich etwas in der Herdenstruktur, kommt es sehr schnell zu Raufereien weil die einzelnen Hennen versuchen in der Hirarchie nach oben zu steigen. Das eine dominante Henne einen Hahn angeht kommt hin und wieder vor. Meistens ist es dann ein Junghahn der von den einzelnen Hennen noch nicht aktzeptiert wurde, oder ein Hahn der krank oder alt ist. Auch ein Mixhahn (Hint x Bovan) den wir einmal hatten, hatte seine liebe Mühe mit den Hinthoroz Hennen. Das ging soweit, das er sie nicht poppen durfte, versuchte er es aber doch, wurde er von der Kämpferhenne angegriffen und durchs Gehege gejagt.

Ein Junghahn der zu erwachsenen Kämpferhennen gesetzt wird, benötigt oft eine gewisse Zeit bis er der Chef in der Herde ist. Hat der Hahn sein entsprechendes Alter erreicht, regelt sich das von selber wenn er die Hennen treten möchte, hin und wieder auch durch Rangfolgekämpfen zwischen Althenne und Junghahn.  Verliert der Hahn diese, wirft ihn das in der Entwicklung oft mehrere Wochen zurück, dies hat aber nichts mit der Qualität des Hahnes zu tun. Viele urtümliche Kämpferrassen sind Spätentwickler und brauchen ihre Zeit zur vollen Wesensentwicklung.


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Brasilhenne

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Junghahn

29. November 2009


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Junghahn

12. Dezember 2009

Das Zuchtjahr neigt sich dem Ende zu, die 2 verbliebenen Junghähne haben sich wirklich prima entwickelt. Sie sind vom Typus sehr verschieden und warscheinlich werde ich mich für den schwarzen/silbernen Hahn entscheiden. Entscheiden deswegen, weil bei mir die Haltung mehrerer Hähne limitiert ist :( Der wildfarbige Hint hat sich innerhalb kurzer Zeit schnell an seine neue Rolle als Chef einer großen Herde gewöhnt und platzt fast vor Energie. Der schwarz/silbriger Junghahn fürt mit einer seiner (nur vorübergehenden beistehenden) kleinen Henne noch ein bischen ein Schattendasein. Er braucht die Herausforderung einer Hennenherde. In ca. 1-2 Wochen werde ich ihn zu den Zuchthennen umsetzen, dann bin ich gespannt wie er sich mit den Althennen verträgt.


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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009
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13. Dezember 2009


Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009
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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009

20. Dezember 2009

Der Winter hat Einzug gehalten, heute wieder -15°C und weniger. Das Kampfhuhntagebuch 2009 wird bald beendet und damit geht ein weiteres Zuchtjahr zu Ende. So richtig erfolgreich war das Zuchtjahr nicht und gleichzeitig beende ich hiermit die Zucht von Türkischen Hint Horoz.


Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009
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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009

7. Februar 2010

Das Zuchtagebuch 2009 wird nun beendet. Die 2 Junghähne sind zwar sehr unterschiedlich in Form und Farbe, aber absolute Energiebolzen. Der rote Hahn wird bald verkauft werden, mit dem anderen ist erst mal Nachzucht geplant.


Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009
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Kampfhuhn - Zuchttagebuch 2009 geschlossen