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Brabanconne - News

Die aktualisierte Züchterliste zeigt es, der Kreis der Brabançonne-Züchter wird langsam größer. Es ist erfreulich, dass sich einige enthusiastische Züchter gefunden haben, die mithelfen wollen die Rasse zu verbreiten. Zunächt kann man feststellen, dass auch im Ursprungsland die Zahl der Züchter drastisch zurück gegangen ist. Vor allem die silber-wachtelfarbigen sind nach Informationen aus Belgien sehr gefährdet. Das bedeutet natürlich auch, dass die Zuchtbasis kleiner geworden ist. Ein gute Zusammenarbeit der aktiven Züchter untereinander ist unerlässlich um die Rassemerkmale zu festigen und neue Mitstreiter zu finden.

Erfreulich ist, dass seit langer Zeit wieder eine Kollektion von 2,5 Brabanter Bauernhühnern auf der Nationalen Rassegeflügelschau in Erfurt gezeigt wurde. Der zuständige Preisrichter hat mit viel Fingerspitzengefühl die Tiere bewertet. Zahlreiche Anfragen nach Tieren und Bruteiern zeigen, dass die Brabançonne eine optisch ansprechende Rasse sind, die ihren Züchterkreis finden wird. Zuchtfreund Vogelmann überzeugte mit seinen Tieren auf Schauen im Kreis Sinsheim und Zuchtfreund Krapholz zeigte 2,2 Jungtiere in Köln. Dabei überzeugte vor allem eine kapitale 0,1 mit tollen Form- und Zeichnungsanlagen.

Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Brabançonne können die folgenden Aussagen getroffen werden. Brabanter Bauernhühner sind sehr frohwüchsige und witterungsunempfindliche Tiere mit guter Legeleistung. Die Realität zeigt zwar, dass vor allem die Junghennen nicht an das früher geforderte Eigewicht von 70 g herankommen, dennoch sollte es das Zuchtziel sein. Die mittlerweile im Geflügelstandart geforderten 60 g Bruteigewicht erreichen fast alle Tiere in den derzeitigen Zuchten. Die Brabançonne sind eine Rasse bei der man sehr genau auf das Leistungsvermögen achten sollte. Leistung und Schönheit ist in dieser Rasse zu vereinbaren.

Bei den kleinen Populationsbeständen gerade in Deutschland ist es besonders wichtig, zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig mit Zuchttieren auszuhelfen. Viele scheuen sich noch davor und züchten lieber für sich selbst, für die Rasse ist dies jedoch der falsche Weg. Nur miteinander ist es möglich gewisse Attribute zu festigen.

Zusammenfassend lässt sich für 2008 festhalten, dass die wachtelfarbigen Brabançonne an Verbreitung zugenommen haben und einige rührige Züchter diese Rasse sicherlich weiter voran bringen werden. Neue Anfragen von interessierten Züchtern gibt es einige. Bitte helft mit Bruteiern und Zuchstämmen aus. Die silber-wachtelfarbigen sind nach wie vor sehr selten, daher ist es wichtig, dass sich vor allem für diesen Farbschlag neue Züchter begeistern. Die Zuchtfreunde Küppers, Krapholz und Beyer leisten diesbezüglich derzeit wichtige Zuchtarbeit.

Für 2009 wünsche ich allen eine erfolgreiche Zucht und weiterhin eine gute Zusammenarbeit.