Vom Hint Horoz Züchter zum Kampfhuhnhalter
(Kampfhuhngeschichten)
Im Jahre 2003 zufällig auf die Türkischen Hint Horoz gestoßen, hat mich seitdem die Faszination dieser Kampfhuhnrasse nicht mehr losgelassen. Den ersten ernsthaften Kontakt zu einem richtigen Hint Horoz Fachmann war der zu AKT (kommt aus der Türkei und beschäftigt sich seit ca. 30Jahren mit den Hint Horoz), dieser vermittelte mir viel Wissenswertes zu dieser Rasse und viel über die Haltung von Kampfhühnern.
Kaum hatte ich später eine kleine Internetseite über meine heiß geliebten Hint Horoz online gestellt, fanden sich die ersten Kontakte zu anderen Kampfhuhnzüchtern, die auch gerne von mir eingeladen wurden, schließlich wollte ich möglichst viel über die Hint, die Haltung von Kampfhühnern in Erfahrung bringen und andere Kampfhuhnzüchter kennen lernen.
Ich kann mich noch gut an den ersten Besuch eines vermeintlichen Hint Horoz Experten erinnern, wie er bei mir im Garten saß und mir erzählte, wie er an der Art des Krähens den Kampfstil des Hahnes erkennen konnte. Das kam mir zwar etwas komisch vor, aber wenn das ein „Fachmann“ sagt, möglicherweise ist da ja doch etwas daran dachte ich mir und vielleicht hatte ich ja so etwas wie einen „Hinthoroz-Flüsterer“ vor mir sitzen…
Naja, im Laufe des Gespräches stellte sich dann heraus, dass er überhaupt noch nie einen richtigen Hinthoroz gesehen hatte, seine einzigen Berührungspunkte mit Kampfhühnern waren, dass sein Opa in der Türkei früher Hinthoroz hatte.
Nach derartigen Besuchen gab es meist viele ungeklärte Fragen, aber AKT war geduldig und hatte immer ein offenes Ohr und stellte vieles wieder ins richtige Licht von dem Quatsch, welcher mir so erzählt worden ist. Gott sei Dank
Schon kurze Zeit nach dem Kauf der ersten Hint interessierten mich auch die verschiedensten anderen Kampfhuhnrassen und so blieb es nicht aus, dass ich mir Tiere anderer Rassen zulegt habe, unter anderem eine (angebliche) original Henne aus Afghanistan. Die Anschaffung der Afghanihenne war ein kleines Abenteuer für sich und ich habe dabei sehr viel gelernt über eine weitere Spezies der Kampfhuhnzüchter.
Diese Afghanihenne wurde mir vermittelt von einem liebenswürdigen Kampfhuhnfreak O, der teilte mir mit, ich sollte Herrn A. kontaktieren, der hätte super Tiere aus reiner Leistungszucht. Der Anruf erbrachte, dass mir Herr A. sagte, er gebe eigentlich nichts ab, aber da ich ein Freund von Kampfhuhnfreund O sei, könne ich gerne kommen und mir bei der Gelegenheit etwas aussuchen. Freudig überrascht planten wir die nächsten Tage die stundenweite Fahrt zu Züchter A. und überlegten, was wir ihm als Gegengeschenk mitbringen konnten. Ich suchte ihm eine der besten Hinthennen aus meiner ersten Hinthoroz Nachzucht aus und wir fuhren aufgeregt zu Züchter A. Aber Züchter A. fand das gar nicht so toll, dass ich im Beisein meiner Freundin gekommen war, war aber doch sehr freundlich zu uns. Er zeigte uns seine Kampfhähne und seine vielen gewonnenen Pokale, von denen wir sehr beeindruckt waren. Seine Hähne waren richtige Kracher und eine wahre Augenweide, man sah, er verstand etwas von der Materie. Nach einem Rundgang durch seine Zuchtanlage ließ er uns eine der Hennen aus seiner Hennengruppe aussuchen. Ich suchte mir eine der größten und schwersten Henne aus, diese stammte angeblich aus original Bruteiern von Afghanistan. Nachdem mir Züchter A. unter anderem erklärte, dass man den Charakter eines Mannes am Siegen seines Hahnes im Pit erkennen konnte und dass ihm ein Siegerhahn mehr wert sei als sein Sohn, beeilten wir uns von dort wegzukommen, nicht ohne ihm vorher unsere mitgebrachte Hinthenne zu übergeben. Er deutete uns an, dass er keine Hinthoroz mag und dass er sie wahrscheinlich schlachten werde, aber dass er ja ein Freundschaftsgeschenk nicht ablehnen könne. Er nahm diese Henne und warf sie in das Gehege mit seinen Hennen, wir staunten (er auch) nicht schlecht, als die Hinthorozhenne sich sofort auf seine Hennen stürzte und die meisten seiner Hennen die Flucht ergriffen
Auf der Heimfahrt waren wir erst mal ziemlich ernüchtert und hatten kein gutes Gefühl, wo unsere Hinthenne nun verblieben war, später dann hörten wir, dass die Henne nicht geschlachtet, sondern dass Züchter A. mit ihr Nachzucht gezogen hatte.
Die Henne von Züchter A lebt immer noch, sie vererbt Ihre Anlagen wirklich hervorragend und bringt erstklassige Crossfighter hervor.
Nachdem uns mit der Zeit immer wieder eine Reihe von Hohlschwätzer heimgesucht hatten, die offensichtlich null Ahnung hatten, gibt es aber auch immer wieder Lichtblicke an Besuchern, die sehr fachkundig waren.
Vor einigen Jahren war mal wieder Besuch (Herr I) aus der Türkei hier, dieser aber drosch keine hohle Phasen, sondern beeindruckte durch beachtliches Fachwissen. Ich hatte meine Nachzucht zum Verkauf ausgeschrieben und er begutachtete eines der Junghähnchen.
Die Tiere sind bei mir nicht handzahm, da sie den ganzen Tag im großen Freiauslauf verbringen, sie sind es also nicht gewohnt, angefasst zu werden und sträubten sich dementsprechend, wenn ich sie eingefangen habe. Nicht aber bei Herrn I, kaum in den Händen von Herrn I war das Hähnchen plötzlich sehr ruhig und es lag keine Minute später entspannt in seinen Händen. Er taste es ab, drückte und walkte es und wenn das Junghähnchen jetzt angefangen hätte zu schnuren wie eine Katze, dann hätte mich das auch nicht mehr gewundert. Jetzt erlebte ich eine richtigen Fachmann von Kampfhühnern und seine feinsinnige Art, mit den Tieren umzugehen. Er war wohl sehr angetan von den Tieren und wollte gerne eines der Hähnchen kaufen um es mit in die Türkei mitzunehmen. Er konnte sich ein Junghähnchen aussuchen und es war mir eine Freude, ihm eines meiner Tiere schenken zu dürfen. Bei ihm war mir ersichtlich, dass dieser Mensch eine besondere Art von Beziehung zu den Tieren herstellen konnte, das hat mich sehr beeindruckt.
Gott sei Dank hatte ich immer wieder die Gelegenheit, richtige Kampfhuhnexperten kennen lernen und nicht nur Menschen, die meinen, auf Grund ihrer großen Klappe, Sachverstand im Blute zu haben. Anfang letzten Jahres erzählte mir ein jüngerer Besucher, dass meine Hint Horoz richtig schlecht seien. Auf meine Nachfrage hin, an was er dies denn sehe, meinte er, das sehe er sofort, er habe ein sehr geschultes Auge. Ich konnte ihm leider nur Recht geben, schließlich stand er vor dem Gehege mit unseren Legehybriden und dem Bauernmixhahn
Anders wiederum Herr Y. aus der Türkei, den ich dieses Jahr als Besucher begrüßen konnte. In seiner Familie hat der Hahnenkampf eine lange Tradition und die Art, wie er mit den Tieren umgeht, zeigt nicht nur Sachverstand, sondern auch eine gehörige Portion Einfühlungsvermögen bezüglich der Tiere, mit denen er sich beschäftigt. Eine Freude, sich mit solchen Menschen über die Kampfhuhnzucht zu unterhalten, so macht der Austausch von Erfahrungen Sinn für Züchter und Tiere.
Wahrscheinlich ist es das Geschichten Erzählen, das Anglerlatein unter den Kampfhuhnzüchtern, was die Kampfhuhnzucht so unglaubhaft macht. Als ich mich am Anfang der Kampfhuhnhaltung kundig machen wollte, was für ein Kampfhuhn ich mit meinen Hint Horoz im Garten stehen hatte, wurden mir die abenteuerlichsten Geschichten erzählt. Die Hint Horoz wäre die beste Kampfhuhnrasse der Welt, sie wären schlicht unbesiegbar, bla bla bla…
Neulich erzählte mir ein Züchter, dass er Besuch von einem anderen Züchter bekommen habe, der einen Hahn dabei gehabt hätte, damit sie mit ihren Hähnen ein wenig Sparring betreiben könnten. Also hätte er einen seiner Junghähne geholt und sie setzten sie zusammen und ließen sie ein wenig Sparring machen. Nach kurzer Zeit sagte ihm sein Besucher, dass sein Hahn ein Verlierer sei und wettete, dass er verlieren würde. Das konnte er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und sie ließen die Hähne richtig kämpfen. Der andere Hahn war schwerer und erfahrener, sein Junghahn hatte kaum eine Chance. Sein Junghahn versuchte während des Matches immer wieder neue Kampftechniken, aber er hatte gegen den anstürmenden Althahn keine Chance. Nach ca. 2 Stunden stand der Althahn des Besuchers kurz vor dem Sieg, da aber machte der Hint Horoz mit seinen letzten Kraftreserven den „Türkischen Schlag“ und der gegnerische Kampfhahn sank tot zu Boden.
Ich weiß auch nicht so Recht, halten mich die Geschichtenerzähler eigentlich für bekloppt oder glauben sie selber, was sie so von sich lassen? Wie auch immer, ich frage mich, was bringt erwachsene Männer dazu, mir derartigen Unfug zu erzählen?
Die Sache mit dem Verkauf der Nachzucht und der Haltung von Kampfhühner
Natürlich interessiert es mich immer, wo die verkaufte Nachzucht verbleibt und was mit den Tieren geschieht. Anfangs verkaufte ich auch Bruteier und fragte bei den Käufern an, wie die Befruchtungsrate war, aber bei den meisten scheinen keine Küken geschlüpft zu sein, auch wenn ich später von anderen Kampfhuhnhaltern hörte, dass gerade dieser Bruteikäufer nun Hinthoroz in den Ställen stehen hat. Ein anderer Käufer von Bruteiern beschwerte sich bei mir, dass es bei den geschlüpften Küken zu schweren Raufereien käme und es dadurch zu Ausfällen gekommen ist, es sei schlichtweg unverschämt, dass ich ihm Bruteier verkauft hätte. Ich bot ihm zwar den Rückkauf der Küken an, aber ab da war der Käufer (bekannter Züchter einer kleinen Kampfhuhnrasse für Ausstellungen) telefonisch nicht mehr erreichbar.
Immer wieder habe ich die Erfahrung gemacht, Nachzucht von meinen Tieren zu ziehen, sie dann später zum Verkauf anzubieten und nachher sehe ich dann, wie diese Tiere in kleinen verdreckten und mit Milben verseuchten Minibuchten dahinvegetieren. Da stellt sich für mich schon die Sinnfrage, warum solche Leute Tiere halten, oder warum ich weiterhin Hint Horoz züchten soll. Schließlich war das nicht mein Sinn und Zweck, Kampfhühner zu züchten.
Anfangs, als ich noch keine Ahnung von der Kampfhuhnhaltung hatte, lehnte ich die Boxenhaltung der Hähne strikt ab, erst Recht nach einem Besuch bei einem Züchter, bei dem die Hähne fast ohne Licht in verkoteten und stinkigen Ställen standen. Bei einem anderen Züchter sind die Ställe derart mit Milben verseucht das die Milben von der Decke rieseln. Komischerweise wundert sich dieser Züchter nicht dass es zu immensen Ausfällen bei seinen Youngstern kommt…
Später besuchte ich mit meiner Freundin (einen mir heute sehr geschätzten), Züchter Norbert. Dort sah ich einen gesunden Tierbestand und erlebte Tiere, die fast vor Vitalität platzten und das trotz der von mir geschmähten Boxenhaltung. Seine Boxen waren aber der Größe der Tiere angepasst und entsprechend ausgestattet. Später besuchte ich mit Ihm einen anderen Leistungszüchter und sah auch dort nur erstklassige Tiere, die vorwiegend in Boxen gehalten wurden.
Später bei einem anderen Kampfhuhnhalter sah ich ehemalige Spitzenhähne in so enger Boxenhaltung stehen, dass es ein Bild des Grauens war. Fast alle Federn bis zum Kiel abgebrochen, weil die Boxen viel zu eng waren (umgebaute Nachttischschränkchen), die Tiere ausgemergelt (der ganze Stall war ungezieferverseucht) und die Hähne konnten vor Schmerzen kaum noch laufen, weil die Böden der Boxen steinhart und ohne Einstreu waren. Die Tiere hatten durch diese Haltungsbedingungen Ballenabzesse und Gelenkschäden und gingen mit der Zeit ein.
Bezüglich der Boxenhaltung musste ich umdenken, bzw. musste meine ablehnende Einstellung revidieren. Bei richtiger Art der Boxenhaltung sind die Tiere gesund und auf den Punkt genau fit. Kampfhuhnhaltung kann auch bedeuten, Kampfhähne in Boxen zu halten, nur sollte es tiergerecht und fachkundig getan werden. Diese Tiere werden vom Züchter als Individuum geschätzt und entsprechend ver- und umsorgt. Nur in Verbindung fachgerechter Versorgung ist die Boxenhaltung für das Tier sinnvoll und keine Qual. Wenn diese Hähne später nicht die erhoffte Leistung vollbringen, dann werden sie auch nicht erbärmlich (fast) totgeschlagen, achtlos weggeworfen und dann sich selber überlassen, sondern fachgerecht geschlachtet.
Miserable Geflügelhaltung ist aber nicht stellvertretend für die Kampfhuhnzucht, sondern ist bei allen Tierhaltungen anzutreffen. Die letzten Jahre habe ich bei einigen Hühnerhaltern, die ihre Tiere nur wegen der Eiergewinnung besitzen, Zustände gesehen, die einfach zum Kotzen sind. Legehühner, die in milbenverseuchten Kleinställen gehalten werden, die als Futter nur Essenreste bekommen, die teilweise schon verschimmelt waren und in deren Ausläufen verendete Tiere lagen. Aber macht ja nichts, Hybriden werden ja eh nach einem Jahr geschlachtet und da lohnt der Aufwand einer Pflege nicht…
Oder da war der Puschelhuhnzüchter eine Zwergrasse, der im Keller züchtet, zu Hunderte in kleinen Käfigen gepfercht, Neonlicht das einzige Licht, was die Tiere zu sehen bekommen, aber der Züchter zeigte mir stolz die auf Ausstellungen gewonnenen Bändchen und Pokale, die in einer Vitrine lagen. Einzelne Pokale hatten mehr Platz in der Vitrine als ein einziges Zuchtpaar seiner Hühner. Das ist fast so hanebüchen wie z.B. in einem Hühnerforum, in dem ein Züchter seine Hühnerrasse propagiert und Bilder seines Brutapparats online stellt, auf denen zu sehen ist, wie die Küken qualvoll zwischen Schlupfhorde und Schranktür eingeklemmt sind. Macht man ihn darauf aufmerksam und postet sein Bild in einem anderen Forum, droht er mit Klage durch einen Rechtsanwalt.
Vor ein paar Jahren hatte ich von einem Nachbar erfahren, dass in einer nahe gelegenen Gartenanlage ein Tierhalter nicht mehr nach seinen Tieren schaut und diese zu verhungern drohten. Ich hab mir mein Brecheisen geschnappt und bin da hin gelaufen, es waren keine 400 Meter von hier. Durch ein kleines Loch in dem Bretterverhau sah ich dann ein totes, schon teilweise skelettiertes, Huhn liegen. Als ich den Stall aufbrechen wollte, beschwerte sich der Parzellennachbar, was ich hier denn tue und nach einem Wortgefecht rief ich die Polizei hinzu.
Der Parzellennachbar erzählte mir bis zum Eintreffen der Polizei, dass er den Grundstückspächter schon lange nicht mehr gesehen hatte, aber er sich nicht wunderte, dass niemand die Hühner und Stallhasen füttere. Irgendwann wären die Tiere auch ruhig gewesen und er hätte sich darüber keinen Gedanken mehr gemacht. Er hätte sich aber schon mehrfach beim Grundstücksvermieter beschwert, weil das Grundstück des Nachbarn nicht mehr gemäht wurde.
Die Polizei ermittelte den Pächter des Grundstückes, aber ihm passierte nichts, da er meinte, er sei krank und könnte sich nicht mehr um seine Tiere kümmern. Heute ist wieder Hahnenkrähen von diesem Grundstück zu hören und hin und wieder seh ich den Grundstückspächter zu seinem angemieteten Grundstück laufen.
Ruft mein Nachbar aber die Polizei, weil ich angeblich Hahnenkämpfe in meinem Garten veranstalte, die Polizei aber immer umsonst hier zu Besuch ist, dann frage ich mich, ob Denunziantentum höher einzustufen ist, als das ungestrafte verhungern lassen von Hühnern und Karnickel…
Der Markt und das Interesse an Kampfhühnern sind in Deutschland sehr klein, sehr klein ist auch der Kreis der ernsthaften Züchter, die sich mit der Leistungszucht von Gamebreeds beschäftigen. Je mehr die Geflügelhaltung zurückgeht, umso kleiner auch der Kreis der beginnenden ernsthaften Jungzüchter, die sich auf die Kämpferzucht einlassen möchten. Eigentlich schade, ist doch die Kämpferzucht eines der schönsten Hobbys, das es gibt, das einem durch die Zucht von energiestrotzenden und stolzen Tieren die Natur nahe bringt.
Aber für mich persönlich macht es keinen Sinn mehr, Tiere aufzuziehen, ihre Entwicklung vom Küken zu einem viel versprechenden Jungtier mitzuerleben, um später dann zu sehen, wie irgendwelche Spinner, die keine Ahnung von der Materie haben, viele Jahre Zuchtarbeit in einem verdreckten Nachttischränkchen verrecken zu lassen.
Auch keinen Sinn macht es für mich, darauf zu achten, immer mit reinblütigen Hinthoroz zu züchten und die Eigenschaften der Rasse durch Linienzucht zu verbessern versuche, wenn ich dann sehe, wie vereinzelt Hinthoroz Halter wie wild alles mögliche in den Hint einkreuzen und diese Crossfighter dann als reine Hint Horoz verkaufen. Hauptsache Knete verdienen, sich selber und anderen in die Tasche lügen und so der Reinzucht der Hint Horoz in Deutschland den Rest geben.
Es gibt auch Menschen die Hühner züchten und von der Nachzucht nichts verkaufen, aber mehrere Hähne oder Zuchtstämme halten können, so wäre für mich eine Zucht von Kämpfern ideal. Durch meine eingeschränkten Möglichkeiten der Hühnerhaltung bin ich aber dazu gezwungen (fast) immer alle Nachzucht abzugeben.
Es wäre wichtig für mich zu sehen, wie entwickeln sich die Jungtiere und haben sich dann später aus den Jungtieren qualitativ hochwertige Tiere entwickelt.
Verschwindet aber das Ergebnis jahrelanger Linienzucht auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung und nicht bei einem ernsthaften Hühnerhalter, dann hat das ernsthafte Züchten von Hint Horoz für mich keinen Sinn mehr.
Ich verstand es erst nicht, warum ein mir bekannter Hint Horoz Züchter zwar außergewöhnliche Hint Horoz züchtete und alte wertvolle Hintlinen erhalten hatte, aber nicht bereit war, Tiere aus der Nachzucht weiterzuverkaufen. Jetzt wo er nicht mehr lebt, jetzt verstehe ich seine Einstellung und kann es nachfühlen.
Andi








