Lithopädion beim Huhn
Bei Hühnern kann es, wenn auch sehr selten, zu einer Lithopädion kommen. Dies entseht wenn eine nicht befruchtete Eizelle vom Eileiter nicht aufgenommen werden kann, dann abstirbt und vom Körper mit Kalkstein umhüllt wird. Solche auffallenden Eier stammen von Hennen, die meist auf Grund ihres Alters, nicht mehr fähig sind normale Eier zu legen. Diese sehr kleinen Eier bestehen aus massivem Kalk, sie sind sozusagen versteinert.
Ein derart seltenes Gebilde wird bei Säugetieren Lithopädion und wird bei uns Menschen, auch Steinkind genannt.
Kann die befruchtete Eizelle vom Eileiter nicht aufgefangen werden, gelangt sie in die Bauchhöle, dort kann sie sich zwar einnisten, kann sich aber aus Mangel an Nährstoffen nicht richtig entwickeln.
Der Embryo stirbt dann ab und muß operativ entfernt werden. In sehr seltenen Fällen umhüllt der Körper den abgestorbenen Embryo mit ausgeschiedenem Kalkstein (Calciumkarbonat). Der Embryo versteinert sozusagen. So wird das Tier, oder der betroffene Mensch, vor einer Vergiftung bewahrt, die eine Verwesung der Frucht im Mutterleib auslösen könnte.
In seltenen Fällen geraten auch bei Hühner befruchtete Zellen in die Bauchhöhle, sterben früh ab und werden durch den Körper resorbiert. Da ein Huhn aber kein Säugetier ist, muß wohl eine Eizelle erkranken, absterben und in den hinteren Teil des Eileiters transportiert werden.
Dort im sogenannten Eihalter erhalten die Eier dann ihre dicke Kalkschale.
Vermutlich wird das kleine Ei durch die Wanddrüsen als abestorben und als gefährlich erkannt und durch eine Verkalkung neutralisiert. Nach längerer Zeit wird das abgestorbene und massiv versteinerte Ei gelegt und damit entsorgt.
Ein Steinei im Legenest |

